Die Infrarotkabine für die eigene Gesundheit nutzen

Infrarotkabine für Therapiezwecke

Infrarotkabine für Therapiezwecke – © Alain Lavanchy – Fotolia.com

Körperliche Fitness und Gesundheit sind Attribute, die besonders in der heutigen Zeit sehr wichtig sind. Die Anforderungen an Menschen im Beruf sind sehr hoch, Stress und Hektik der modernen Zeit fordern ebenfalls viel ab. Umso mehr suchen Menschen Erholung und Entspannung und beugen so der einen oder anderen Erkrankung vor.

Nicht nur, wenn man älter wird und sich aus diesem Grund zunehmend körperliche Beschwerden einstellen, sondern auch für körperlich schwer arbeitende Menschen ist die Behandlung von Erkrankungen im Vordergrund. So wie man in der Sauna sein Immunsystem stärken kann, kann man in der Infrarotkabine körperliche Beschwerden lindern oder sogar zum Verschwinden bringen.

Die Infrarotstrahlung und ihre Wirkung – Infrarotkabine für Therapiezwecke

Die elektromagnetische Strahlung, wie die Infrarotstrahlung auch genannt werden kann, wird durch eine Wärmequelle produziert. Wie bei jeder Strahlung zeigt sich der Effekt erst, wenn sie auf feste Materie trifft, in diesem Fall der in der Infrarotkabine sitzende oder liegende Benutzer. Im Strahler werden Moleküle durch Schwingungen und Rotation in elektromagnetische Strahlung umgewandelt. Das Sonnenlicht kommt von Millionen von Kilometern aus dem Weltraum und erwärmt Erde und alles, was sich darauf befindet, erst beim Zusammentreffen. Auch sie hat Infrarotenergie, die sich auf einer Wellenlänge von 0,78 Mikrometer erstreckt. Trifft sie auf unsere Haut, wird sie dort von Rezeptoren empfangen, die an unser Gehirn die Meldung weitergeben. Es gibt die Infrarotbereiche A, B und C.

Die Infrarotkabine für Therapiezwecke nutzt die Wärmestrahlung, um die tiefer gelegenen Muskelpartien zu erwärmen. Wärme bringt Entspannung und übt gleichzeitig eine Aktivierung des Stoffwechsels aus. Dadurch werden nicht nur Verspannungen gelöst, sondern auch die Tätigkeiten der Organe angeregt. Herz und Kreislauf werden trainiert, die bessere Durchblutung führt mehr Sauerstoff in die Organe, die damit besser arbeiten können. Die im Körper durch die Umwelt und die Ernährung vorhandenen Gifte werden im Unterhautfettgewebe abgespeichert. Bei Temperaturen über 45° wird dieses verflüssigt und über die Schweißdrüsen werden die darin gespeicherten Giftstoffe ausgeschwitzt.

Aus diesem Grund ist der Besuch in der Infrarotkabine für Therapiezwecke besonders dann zu raten, wenn man zu den Allergikern gehört. Auch die Leber und die Nieren sind an der Entgiftung des Körpers beteiligt. Der Besuch in der Infrarotkabine unterstützt diese Organe bei ihrer Tätigkeit. Ebenso werden die Organe angeregt, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Chronische Erkrankungen, wie Nebenhöhlenentzündungen, Rheuma und andere Beschwerden können deutlich verbessert werden.

Welche Infrarotstrahlung sollte verwendet werden?

Die vorerwähnten Infrarotstrahlungen A, B und C haben unterschiedliche Nutzen. Infrarotwärme dringt durch die Absorption von Wasser im Gewebe unter die Haut. Im A-Bereich ist das am größten, von dieser Strahlung wird das meiste aufgenommen, es wird in einem Bereich von 760-1400 nm abgegeben. Die B-Strahlung im 1400-3000 nm Bereich erreicht eine geringere Eindringtiefe und im C-Bereich mit 3000nm-1mm ist nur noch 1 mm in der Haut durch die Strahlung erreichbar. Die Wirkung der Infrarotkabine für Therapiezwecke mit C-Strahlung findet also nur noch auf der Hautoberfläche statt.

Effektiv ist also die Infrarotstrahlung A oder auch B, die noch eine relative Eindringtiefe hat. Optimal wäre ein großer Anteil von A-Strahlen und geringe B-Strahlen, wobei bei den A-Strahlen aber auch hautbelastende Absorptionsbereiche vorhanden sind. Mit diesen Informationen kann die Infrarotkabine für Therapiezwecke richtig ausgestattet werden, sodass der therapeutische Nutzen gewährleistet ist und so die Wärmekabine auch ausreichend genutzt wird.

 

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