Die Infrarotkabine und die Hygiene

Eine Infrarotkabine ist im Wellnessbereich und im gesundheitlichen Bereich ebenso beliebt wie eine Sauna. Jeder Mensch hat seine eigenen Vorlieben, wenn es um die Regenration und das Wohlbefinden geht, deshalb gehen manche lieber in eine Sauna und andere besuchen lieber eine Infrarotkabine. Beide Angebote haben jedoch einen gemeinsamen Faktor, sie sind aus Holz gebaut. Diese Gemeinsamkeit ist jedoch nicht nur damit zu begründen, dass Holz gemütlicher ist und sicher auch früher der einzige Werkstoff war, der zur Verfügung stand, als Saunen „erfunden“ wurden.

Infrarotkabine Hygiene

Infrarotkabine Hygiene – © monticellllo – Fotolia.com

Als Sauna wurden diese Holzhütten, wie sie heute im klassischen Saunaland Finnland immer noch verwendet werden, schon vor sehr langer Zeit gebaut. Aus der ursprünglichen Sauna haben sich im Laufe der Jahre nicht nur regionale, sondern auch funktionelle Unterschiede ergeben und eine Infrarotkabine gehört zu einer Weiterentwicklung der Sauna dazu.

Infrarotkabine Hygiene – Warum Holz das ideale Material für eine Infrarotkabine ist

Vor allem Menschen, die die große und von hoher Luftfeuchtigkeit geschwängerte Hitze nicht aushalten können oder wollen, nutzen eine Infrarotkabine umso lieber. Hier ist es nicht nur wesentlich „kühler“ als in einer Sauna, sondern auch trockener. Trotzdem wird der Schwitzvorgang in einer Infrarotkabine in Gang gebracht, nur eben wesentlich schonender zum Herz-Kreislauf-System.

Auch Infrarotkabinen sind aus Holz gefertigt, verschiedene Holzarten werden dazu verwendet. Hierbei spielt jedoch nicht ausschließlich die Beschaffenheit des Holzes nach Aussehen und Geruch eine Rolle, sondern auch im Hinblick auf die Infrarotkabine Hygiene. Holz ist ein natürlicher Baustoff und hat als solcher viele Vorteile.

Nicht nur, dass er immer noch lebendig ist, auch wenn er zu einer Infrarotkabine verbaut wurde, sondern auch deshalb, weil er Eigenschaften besitzt, die besonders im gesundheitlichen Bereich geschätzt sind. So hat Holz eine natürliche Resistenz gegen Bakterien und Schimmel und kann die Oberfläche in einer gewissen Weise selbst reinigen. Die keimtötende Wirkung von Holz wurde zunächst in den 1970er Jahren infrage gestellt. Damals war man der Meinung, Kunststoffoberflächen seien hygienischer, weil heißer abzuwaschen.

Studien aus dem Jahr 1993 besagen jedoch, dass sich Bakterien auf Holzoberflächen wesentlich schlechter vermehren können. Das haben sich natürlich dann viele Produzenten von Holzartikeln zunutze gemacht, unter anderem ist dieser Effekt auch im Bereich der Infrarotkabine Hygiene wichtig. Diese natürliche antibakterielle Wirkung des Holzes hat auch dazu geführt, dass Schneidebretter in der Küche wieder Einzug halten, weil man auch ihnen mehr Hygiene zuschreibt, als den bis dahin verwendeten Kunststoffschneidbrettern.

Die hygroskopische Wirkung – also der Wasserentzug der Holzoberfläche – sorgt dafür, dass Bakterien und Keime sich hierauf nicht wohlfühlen. Diese lieben ein eher feuchtes und warmes Klima und vermehren sich auf solchen Oberflächen sehr gerne. Trockene Oberflächen bieten ihnen nicht genügend Nährstoffe, sodass Holzbänke genau die richtige Lösung für die Infrarotkabine Hygiene sind. Aus diesem Grund sollten die Holzbänke in Saunen und Infrarotkabinen weder mit chemischen Mitteln behandelt noch gereinigt werden.

Am besten eignet sich kanadisches Zedernholz, das langsam wächst und durch seine arteigene Beschaffenheit die Wärme der Infrarotkabine bis zu 80% reflektiert. Dadurch wird eine optimale Reflektierung der Wärme gewährleistet. Außerdem ist eine Infrarotkabine mit einem Innenraum aus diesem Holz schnell aufgeheizt. Die Wärmedämmung aus Styropor, wie sie oft bei billigen Kabinen verwendet wird, kann durch die Verwendung dieses Holzes ebenfalls entfallen und ist wesentlich gesünder.

 

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